Die empfindliche Gesichtshaut

Die menschliche Haut als funktionell vielseitigstes Organ des gesamten Organismus dient besonders dem Schutz vor Umwelteinflüssen, sorgt für das innere Gleichgewicht und übernimmt wichtige Funktionen des Stoffwechsels.

Die Haut gliedert sich grob betrachtet in 3 Hautschichten: die Epidermis (Oberhaut), die Dermis (Lederhaut) und die Subcutis (Unterhaut). Die Epidermis besteht aus mehreren Schichten von verhornten Plattenepithelen, die im Gesicht zwischen 0,03 und 0,05 Millimetern dick ist. Die Dermis ist ein Verbund an Bindegewebsfasern und ernährt und hält die Epidermis. Talg- und Schweißdrüsen haben hier ihren Ursprung. Die tiefste Hautschicht, die Subcutis, enthält die größeren Blutgefäße und Nerven sowie das lockere Bindegewebe.


Die Gesichtshaut ist der sichtbarste Teil des menschlichen Körpers. Als solcher erfüllt sie eine Reihe kommunikativer und rezeptorischer Funktionen, wie etwa ein „gesundes“ und „schönes“ Aussehen oder das Wärmeempfinden.